Nachdem Heilpflanzen, noch vor vielen Jahren, die Apotheke des kleinen Mannes waren, finden in der heutigen Zeit immer mehr Menschen zurück zu den ältesten Heilmitteln der Natur.
Bereits die alten Griechen kannten sich mit der heilenden Wirkung von über 500 Pflanzenarten aus. Im Mittelalter wurde das Wissen über die Verwendung der Heilpflanzen für medizinische Zwecke weiter entwickelt. Die Kenntnisse über Wirkung und Art der Anwendung, wurde von den Nonnen und Mönchen niedergeschrieben und werden immer noch als Grundlage zur Herstellung pflanzlicher Produkte benutzt.
Heute werden die Heilpflanzen als Tabletten, Tinkturen, Lösungen oder Teemischungen in Apotheken oder Drogerien angeboten. Diese stammen dann aus industrieller Fertigung und beinhalten die wirksamen Inhaltsstoffe, in kontrollierten Mengen. Obwohl bereits ein großer Teil der Inhaltsstoffe wissenschaftlich erfasst wurden, sind noch viele Stoffe bezüglich ihrer Wirkung auf den menschlichen Organismus unbekannt.
Heilpflanzen sind demnach Naturmittel, die aufgrund ihres Gehalts an Inhaltsstoffen zur Linderung von Erkrankungen bzw. Heilzwecken verwendet werden können. Dabei wird der Begriff „Heilpflanze“, nur aufgrund ihrer Anwendung, aber unabhängig von der botanischen Zugehörigkeit oder der Wuchsform, benutzt. Somit kann fast jede Pflanze als Heilpflanze bzw. Naturmittel bezeichnet werden, wenn eine entsprechende Anwendung bekannt ist.
Da für viele Menschen, die Gesundheit einen hohen Stellenwert im Leben einnimmt, befassen sie sich mit den Fragen des naturgemäßen Lebens mehr, als es noch vor einigen Jahren der Fall war.
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