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Soja wird in Europa immer beliebter

Posted on 22. Jan, 2017 by in Heilpflanzen





Besonders Vegetarier und Veganer schwören auf Soja. Die auf Soja basierenden Lebensmittel versorgen den Körper mit pflanzlichem Eiweiß. Als Öl, Margarine und andere eiweißhaltigen Produkte findet man derzeit Soja in jedem Supermarkt. Soja bildet eine gesunde Alternative zu tierischen Eiweißen.

Beschreibung

Japan ist das Ursprungsland der Sojabohne. Heute wird Soja weltweit angebaut. Grund ist der Proteinreichtum der Sojabohne. In Asien nutzt man diese Pflanze seit vielen Jahrtausenden. Die Sojapflanze mit ihren elliptischen Blättern wird ca. 50 Zentimeter hoch. Während der Sommermonate blüht die Pflanze und bildet aus den Blüten Schoten. Diese Schoten stehen im Gruppen zusammen, sind behaart und werden im Herbst bräunlich. Sobald sie die bräunliche Färbung annehmen, sind sie reif zur Ernte. Die Samen der Sojapflanze werden höchstens einen Zentimeter groß, sind rund und von einer weißgelblichen Färbung.

Inhaltsstoffe

Verwendet werden von der Sojapflanze nur die Samen, die reich an Öl und Eiweiß sind. Die Qualität des Eiweißes ist vergleichbar mit tierischem Eiweiß, das in Eiern, Milch und Milchprodukten enthalten ist. Weitere Inhaltsstoffe sind Isoflavone, Lezithin, Linolsäure, Linolensäure, Ergosterin, Campesterin, Erucasäure, Vitamine und Sitosterolin.

Verwendung

In erster Linie werden die Samen der Sojabohne zu Lebensmittel verarbeitet, hauptsächlich zu Fleisch- und Käseersatzstoffen. Dazu gehört beispielsweise Tofu, für dessen Zubereitung Sojamilch genutzt wird. Sojaöl ist wahrscheinlich das bekannteste Produkt. Auch Milch und Milchprodukte aus Soja sind in vielen Supermärkten im Angebot. Während in Asien echte Sojasprossen verwendet werden, werden in Deutschland die Keime der Mungbohne als Sojasprossen bezeichnet und in den Handel gegeben.

Wissenwertes

Sojabohnen sind proteinhaltige Lebensmittel, die einen Nährstoffgehalt aufweisen. Die sekundären Pflanzenstoffe der Sojabohne sind dem menschlichen Hormon Östrogen sehr ähnlich und können durchaus Einfluss auf den menschlichen Hormonhaushalt nehmen. Bei bestehenden Erkrankungen der Schulddrüse sind die sekundären Pflanzenstoffe in der Lage, die Produktion der Hormone der Schilddrüse zu mindern. Wie die Albert-Schweitzer-Stiftung auf ihrer Webseite schreibt, ist bei Personen, die sich für den Verzehr von Tofu entschieden haben, das Risiko für Schilddrüsenkrebs stark herabgesetzt. Aller erhöht sich das Risiko für Brustkrebs und Prostatakrebs, so die Forscher. Dieser These widersprechen allerdings die Krebsraten für Brustkrebs und Prostatakrebs in Ost- und Südostasien.

Positiv sehen Wissenschaftler die Inhaltsstoffe der Sojabohne bei Wechseljahresbeschwerden. Asiatische Frauen leiden während der Wechseljahr weniger unter den üblichen Beschwerden wie Hitzewallungen. Allerdings sollte europäische Frauen Sojapräparate auf keinen Fall in hohen Dosen zu sich nehmen. Sojaprodukte sind Cholesterinfrei und besitzen eine hohe Dosis an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dies wirkt sich positiv auf das Herz aus.

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