Johanniskraut und Teetasse

Johanniskraut – das natürliche Mittel gegen Depression

Posted on 15. Dez, 2011 by in Heilpflanzen, natürliche Mittel





Die Depression mutierte in den letzten Jahren zur Volkskrankheit. In Zeiten, in denen man uns immer mehr abverlangt ist, dies auch nicht verwunderlich. Es gibt kaum noch Situationen, in denen man sich nicht auf irgendeine Art und Weise unter Druck gesetzt fühlt. Um so wichtiger ist die innerliche Ausgeglichenheit. Viel zu schnell verschreiben Ärzte heutzutage “Wunderpillen”, die die düsteren Gedanken vertreiben sollen. Doch werden sie wirklich vertrieben oder nur für eine Weile betäubt? Das kann sich anfänglich ganz nett anfühlen. Doch wer läuft schon gerne auf Dauer als “Zombie” durch die Welt? Besonders berufstätige Menschen entscheiden sich nur ungern für ein Medikament, dass in gewisser Weise das Gehirn betäubt. Deshalb sollte eine natürliche Alternative immer Vorrang haben.

Johanniskraut gegen Depressionen

Ein sehr hilfreiches und seit Jahrhunderten erprobtes Mittel gegen Depressionen ist z.B. Johanniskraut. Dies wurde auch in vielen modernen Studien bestätigt, in denen man feststellte, dass Johanniskraut eine Depression genauso effektiv heilen kann, wie Antidepressiva. Mit dem kleinen feinen Unterschied, dass Johanniskraut keine unangenehmen Begleiterscheinungen hat und auch keine Müdigkeit auslöst. Der Extrakt dieser nützlichen Pflanze hebt die Stimmung spürbar an und lässt den Patienten die erste Hürde auf dem Weg zur Besserung meistern. Nicht umsonst nennt man Johanniskraut-Präparate auch “natürliche Antidepressiva”.

Effektivität in Tablettenform

Am effektivsten wirkt Johanniskraut, wenn man es in Tablettenform einnimmt. Allerdings sollte man nicht wahllos nach irgendeinem Produkt greifen. Man muss sich auf jeden Fall von einem Apotheker beraten lassen, denn nicht alle Präparate können den erforderlichen Wirkstoffgehalt vorweisen, der für eine Heilung unabdingbar ist. Nur wer sich vorher nach Tabletten mit einer hohen Freisetzung des Wirkstoffs erkundigt, wird das gewünschte Ergebnis erzielen. 500 mg pro Pille sollten es schon sein. Wichtig ist auch, dass man die Tabletten regelmäßig und über einen längeren Zeitraum einnimmt. Eine Depression kann man nicht über Nacht heilen. Neben der Einnahme von Johanniskraut-Tabletten sollte man sich auch viel an der frischen Luft bewegen, ausreichend Sonne tanken, ab und an eine Banane essen und für einen geregelten Tagesablauf sorgen. Dann werden schon bald wieder einige Endorphine durch den Körper fließen.

Johanniskraut fördert Wundheilung

Johanniskraut findet als gepresster Saft, Tee, Öl, Pulver, Tinktur und Fertigpräparat viele Anwendungsmöglichkeiten. Besonders als Öl angewendet, fördert es die Wundheilung bei Verbrennungen, Schnitt- und Schürfwunden und Sonnenbrand. Außerdem hilft Johanniskraut bei Prellungen, Verrenkungen, Verstauchungen, rheumatischen Beschwerden, Hexenschuss, Gürtelrose, Blutergüssen und Verspannungen.

Johanniskraut – Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Da jeder Mensch verschieden auf Medikamente reagiert, kann unter Umständen bei der Einnahme von Johanniskraut zu Nebenwirkungen kommen. Diese können je nach Darreichungsform unterschiedlich sein. Als häufigste Nebenwirkung bei äußerlicher Anwendung wird hierbei die Zunahme der Lichtempfindlichkeit genannt. Zudem kann es zu Hautreaktionen in Form von Blasenbildung und sonnenbrandähnlichen Hautentzündungen kommen. Eine längere UV-Bestrahlung durch Höhensonne, Solarium oder Sonnenbäder sollte während der Einnahme von Johanniskraut vermieden werden.
Seltener hingegen sind allergische Reaktionen, Mundtrockenheit, Unruhe und Magen-Darm-Beschwerden. Vereinzelt kann eine übersteigerte Hochstimmung auftreten.

Wird das Johanniskraut bei innerlicher Anwendung in Kombination mit anderen Medikamenten eingenommen, führt dies zum verstärkten Abbau der Wirkstoffe. Der Grund ist die Bildung von bestimmten Enzymen im Körper, die die Wirkstoffe so abbauen können, dass die Wirkung ausbleibt. Betroffen sind hiervon das Herzmittel Digitoxin, das Beruhigungsmittel Midazolam, Immunsuppressiva, das Asthma-Mittel Theophyllin, Antidepressiva, Antikoagulanzien, Protease-Inhibitoren, Antibiotika und die Anti-Baby-Pille.

Foto: © Teamarbeit – Fotolia.com

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Ein Kommentar to “Johanniskraut – das natürliche Mittel gegen Depression”

  1. Claus F. Dieterle

    15. Dez, 2011

    Zur Behandlung von Depressionen möchte ich auch auf die Biblische Krankenheilung (Aufklärung und Beratung) hinweisen. Grundlage sind Aussagen der Bibel.
    Jesus Christus spricht in Matthäus 11,28:
    Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich will euch erquicken.
    Psalm 146,8:
    Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind.

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